ISBN-13: 9783640711062 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 32 str.
ISBN-13: 9783640711062 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Lander der ehemal. Sowjetunion, Freie Universitat Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Der Atomkonflikt nach Tschernobyl, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Erlangung der Unabhangigkeit fur die Ukraine mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wird heftig daruber diskutiert, in welcher Richtung sich der nationale Energiemarkt entwickeln soll. Trotz aller Schaden, die die Katastrophe von Tschernobyl angerichtet hat, und der unzahligen Stimmen der Kritiker spielt die Atomenergie wieder eine wichtige Rolle bei der Formierung der zukunftigen Energiepolitik der Ukraine. Vor diesem Hintergrund wurde bis heute keine klare ukrainische Energiepolitik weder in der Zeit des Regimes des Prasidenten Kutschma, noch nach dem Sieg des Prasidenten Juschtschenko nach der Orangenen Revolution formuliert. Erste Versuche wurden von der Regierung unter Timoshenko unternommen, wobei eine Energiestrategie der Ukraine bis zum Jahr 2030 ausgearbeitet wurde. Diese Strategie werde ich spater in meiner Analyse ausfuhrlicher behandeln und die Diskrepanz zwischen den Statements der Regierungen und der Realitat darstellen. (...) Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Energiepolitik der Ukraine auseinander und richtet das Augenmerk auf den atompolitischen Diskurs, bedingt durch geschichtliche Faktoren, wie der GAU in Tschernobyl. Als besonders relevant fur die weitere Analyse stellt sich die Frage heraus, ob die vor kurzem beschlossene Energiestrategie der Ukraine bis 2030 nicht ein Schritt zuruck im Lichte eines potentiellen EU-Beitritts ist. Dazu werde ich die Konfrontation der ukrainischen Energiepolitik zwischen der Europaischen Union einerseits und Russland andererseits auslegen. Zunachst werde ich einen kurzen Uberblick auf die Entwicklung des Atomenergiesektors der Ukraine zusammenfassen. In der vorliegenden Arbeit wird hauptsachlich Sekundarlitera