ISBN-13: 9783565251230 / Niemiecki / Miękka / 180 str.
Im 5. Jahrhundert v. Chr. vollzog Athen ein politisches Experiment, das die Welt verändern sollte: die Demokratie. Zum ersten Mal in der Geschichte durften Bürger direkt über ihre Angelegenheiten entscheiden, Gesetze abstimmen und Amtsträger wählen. Doch wie funktionierte dieses System wirklich? Und welche Lehren birgt es für unsere heutige Zeit?Dieses Buch führt in die politische Kultur des antiken Athens ein und zeigt, wie Volksversammlungen, Losverfahren und Bürgerpflichten das demokratische Leben prägten. Es beleuchtet die großen Denker wie Perikles, Sokrates und Platon, die über Macht, Freiheit und Gerechtigkeit debattierten. Gleichzeitig werden auch die Schattenseiten sichtbar: der Ausschluss von Frauen, Sklaven und Fremden sowie die Anfälligkeit für Demagogie und Populismus.Basierend auf antiken Quellen und moderner Forschung verbindet das Werk historische Analyse mit aktuellen Fragen. Es zeigt, dass die athenische Demokratie nicht nur ein historisches Phänomen war, sondern ein Modell, das bis heute zur Reflexion über Bürgerbeteiligung, politische Verantwortung und die Fragilität demokratischer Systeme anregt.
Als Perikles 461 v. Chr. vor der Volksversammlung sprach, beschrieb er Athen als Schule für Griechenland. Doch die Demokratie, die er pries, war fragiler, als ihre Bewunderer glauben mochten.