ISBN-13: 9783638756280 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: gut, Universitat Luneburg (Institut fur Soziologie), Veranstaltung: Allg. Soziologie: Stadt und Sozialstruktur, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland existieren grosse Mengen an privaten Vermogen und das Land gilt als eine der fuhrenden Wirtschaftsnationen. Die Borse boomt - Aktienkauf ist schon fast zum Volkssport geworden und alle Aktiengesellschaften versprechen riesige Wachstumsmarkte und damit auch hohe Kurssteigerungen. Selbst mit Aktien von Gesellschaften, die noch keinen Gewinn erwirtschaftet haben, lassen sich grosse Gewinne erzielen. Einige Medien wollen einem fast schon suggerieren, dass man selber Schuld ist, wenn man noch nicht reich ist, da man an der Borse doch ganz schnell sein Kapital vermehren kann. Wie sich die Wissenschaft, speziell die Soziologie mit diesem Thema seit dem Ende des zweiten Weltkrieges auseinander gesetzt hat, soll im ersten Abschnitt dieser Arbeit behandelt werden. Dabei wird sich zeigen, dass die Euphorie des Wirtschaftswunders den Blick auf die Armutsproblematik behindert hat. Lange Zeit ging man davon aus, dass alle Schichten relativ gleichmassig vom steigenden gesellschaftlichen Wohlstand profitieren. Als sich anbahnte, dass diese Hoffnung nicht erfullt werden wurde, begann man neue Konzepte fur die Messung von Armut zu entwickeln; teilweise besann man sich dabei auch auf altere, schon existierende Konzepte, die weiterentwickelt wurden. Dieser Vorgang wird im Kapitel "Definitionen von Armut" naher beleuchtet. Daran anschliessend sollen diese Ergebnisse auf das Thema Stadt ubertragen werden. Als erstes werde ich dabei eine mehr deskriptiv gehaltene Erlauterung geben, wie Armut in Stadten und Armut von Stadten festgestellt werden kann. Dabei spielen die Faktoren Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe und Verschuldung die wesentlichen Rollen. Der Frage, ob man die dadurch festgestellte "Armut im Wohlstand" auch d