ISBN-13: 9783640615292 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Universitat Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die De-Regulierung des Arbeitsmarktes ist ein seit Jahren wiederkehrendes Thema in den Medien und in der offentlichen Debatte. Verfechter und Gegner gleichermassen greifen Gesetze an, entwerfen Reformvorschlage, (er)finden und belegen Argumente, wiederlegen sie und streiten sich. Wahrend einige eine starkere, staatliche Kontrolle wunschen und einen zweiten, dritten und vierten Arbeitsmarkt, um Geringqualifizierte zu beschaftigen, traumen andere von staatlicher Nichteinmischung und der unsichtbaren Hand, die die Geschicke der Wirtschaft in die richtige Richtung lenkt. Dabei kann es unter Umstanden schwer fallen, den Uberblick zu behalten. Diese Arbeit widmet sich daher einem sehr spezifischen Thema, namentlich drei Reformvorschlagen zum Kundigungsschutz, mit dem Blick auf mogliche Abfindungsregelungen bei betriebsbedingter Kundigung. Auf einen konkreten Ausschnitt begrenzt, lassen sich hier pro und contra de-regulativer Ansatze erortern. Vorab soll jedoch versucht werden, die Debatte aus dem nationalen Kontext zu losen und auf einer supranationalen Ebene zu verorten. Ich beginne daher mit einer Einfuhrung in die europaische Arbeitsmarktpolitik und der dort vorherrschenden Theorie uber den Zusammenhang von wirtschaftlicher Flexibilitat von Unternehmen und sozialer, sowie okonomischer Sicherheit von Arbeitnehmern. Ausgehend von diesem vermuteten Wirkzusammenhang und des Flexicurity-Konzepts, dass versucht den Antagonismus zwischen den genannten Faktoren zu uberwinden, wende ich mich in der Folge den konkreten Vorhaben in Bezug auf den Kundigungsschutz in der BRD zu. Nach der detaillierten Darstellung der Vorschlage folgt eine Reflexion der damit einhergehenden Debatte, um die Standpunkte, sowohl der Befurworter als auch der Gegner der Reformansatze, gleichermassen zu berucksichtigen. Zum Ende hin werde ich mich bemuhen, die Fad"