ISBN-13: 9783638806107 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Padagogik - Padagogische Soziologie, Note: 1,7, Fachhochschule Jena, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Seminararbeit habe ich mich mit dem Konzept der antiautoritaren Erziehung aus der Sichtweise von Alexander Sutherland Neill auseinandergesetzt. Ein Thema, aktueller denn je, werden wir doch tagtaglich in den Medien mit den miserablen Ergebnissen der Pisa-Studie konfrontiert. Ist unser Schulsystem, so wie es heute existiert eigentlich noch "Up - to - Date"? Anfang des 20. Jahrhunderts muss sich Alexander Sutherland Neill wohl auch eine ahnliche Frage gestellt haben. Aufgewachsen in einer rigiden schottischen Familie, der Schulbesuch gepragt von Disziplin und Zwang, wollte er mit seinem Hintergrundwissen etwas Neues, Gutes fur Kinder tun. "Die Methoden an gewohnlichen Schulen Kinder zu unterrichten waren falsch. Sie waren falsch, weil sie von den Vorstellungen Erwachsener ausgingen, was ein Kind sein und wie es lernen soll, Methoden die auf die Zeit zuruck gingen, als die Psychologie noch eine unbekannte Wissenschaft war." (Neill 1969, S.22) Er grundete 1921 die Internatsschule Summerhill, deren Prinzipien zur "gewaltfreien Erziehung" die antiautoritare Bewegung der 60er und 70er Jahre massgeblich beeinflussten. Die Schuler werden an der Schule repressionsfrei erzogen, um ihnen den Weg zu einem glucklichen und freien Dasein zu zeigen. Um das Ziel der freien Erziehung zu erreichen, wird in Summerhill auf jegliche Lenkung, Disziplinarmassnahmen, suggestive Beeinflussung verzichtet. Summerhill, eine Schule ohne Leistungszwang, ein Beispiel fur antiautoritare Erziehung ."