ISBN-13: 9783640786527 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 2,0, Hochschule Bremen, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie fast alles in Deutschland, wird die Pflicht zur Entlohnung von Arbeit per Gesetz geregelt. Das Burgerliche Gesetzbuch ubernimmt diese Aufgabe mit dem 611. Demnach besteht die Hauptpflicht seitens des Arbeitgebers darin, die "vereinbarte Vergutung" zu leisten. Im Gegenzug hierzu hat der Arbeitnehmer die dafur versprochene Arbeitsleistung zu erbringen. Die Personalentlohnung steht daher im Mittelpunkt. Mit ihr sollte jedoch nicht nur die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers vergutet werden, sie hat auch die Aufgabe, dem Arbeitnehmer als Anreiz zu dienen. In jedem Fall ist es so, dass eine empfundene Lohngerechtigkeit starken Einfluss auf das Leistungsverhalten eines Arbeitnehmers hat. Denn wie Wohe betont, begrundet sich eine effiziente Leistungserstellung in der Motivation der Mitarbeiter (vgl. Wohe, Gunther 2000, S. 254). Aus betriebswirtschaftlicher Sicht hat der Arbeitgeber naturlich das Ziel der Gewinnmaximierung vor Augen. Dennoch lasst sich diese langfristig nur dann erreichen, wenn seine Lohnempfanger auch entsprechend zur Arbeitsbereitschaft motiviert sind. Hier sieht man deutlich, dass die beiden augenscheinlich gegnerischen Parteien, den als fur beide Seiten gerecht empfundenen Lohn zum Ziel haben. Ein Arbeitsbewertungsverfahren, das von beiden Seiten als gerecht und sinnvoll empfunden wird, konnte diesen immerwahrenden Konflikt zwischen Arbeitgeberverbanden und Gewerkschaften entscharfen. Die Arbeitsbewertung stutzt sich dabei auf die Bewertung der Arbeitsschwierigkeit, unabhangig von der Person, die sie ausfuhrt (vgl. Bisani, Fritz 1995, S. 439): Also wird die geforderte Arbeitsleistung somit normiert und der Mensch, welcher die Arbeit zu erbringen hat, wird zunachst nicht betrachtet. In der Vergangenheit haben sich zwei Verfahren zur Arbeitsbewertung herausgebildet, die summa