ISBN-13: 9783640321773 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,7, Hochschule fur Politik Munchen, Veranstaltung: Diplomandenseminar: Internationale Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit werden die Hintergrunde der ethnischen und religiosen Konflikte in Bosnien-Herzegowina beschrieben und hervorgebracht. Es werden sowohl die Problematik in Bosnien-Herzegowina nach dem Zerfall Jugoslawiens und dem damit verbundenen Krieg behandelt. Jugoslawiens Zerfall ist home made," (...) Weder im koniglichen noch im kommunistischen Jugoslawien konnte sich eine demokratische politische Kultur entwickeln, die durch Toleranz, Berucksichtigung der Interessen des anderen und Respektierung seiner Wurde gekennzeichnet ware. Statt dessen wurden uberall Feinde" gesucht und gesehen, in der Welt draussen wie im inneren des Landes, Feinde die es zu vernichten galt" schreibt der Sudosteuropaexperte Wolfgang Libal." Als der auf Lebzeit gewahlte Prasident Jugoslawiens, Josip Broz Tito, 1980 starb war es nur eine Frage der Zeit wann der Zerfall des multiethnischen und multireligiosen Staates beginnen wurde. Eine Dekade spater, mit dem Zerfall des Kommunismus in Europa und dem Zusammenbruch der Sowjetunion, begannen auch die Volker Jugoslawiens nach Unabhangigkeit zu streben. Das auseinander fallen des Vielvolkerstaates wollte der damalige Prasident Slobodan Milosevic verhindern. Das Unabhangigkeitsbestreben der anderen Volker und das Bestreben der Serben den Staat zusammenzuhalten, fuhrte zum Krieg. Nach der osmanischen Eroberung in der 2. Halfte des 15. Jahrhunderts haben sich auf bosnisch-herzegowinischem Boden drei verschiedene Kommunitaten bzw. Religionsgemeinschaften entwickelt: Katholiken, Muslime und Serbisch-Orthodoxe. Da sie untereinander raumlich tief verzahnt lebten und gegenseitig verschiedene Geschichten erzahlten," erwies sich ihr modernes politisches Zusammenleben als ausserst schwierig und tragisch." M"