ISBN-13: 9783668019652 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,7, Europa-Universitat Viadrina Frankfurt (Oder), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Diskussion uber die Kosten und Nutzen einer gemeinsamen Wahrung ist aktueller denn je. Drohende Staatspleiten einiger EU-Lander verschaffen den Kritikern der Wahrungsunion zunehmend Gehor. Polens Regierung jedoch ist, nach wie vor, fest entschlossen den Euro schnellstmoglich einzufuhren. Dabei ist Polens Situation nicht weniger prekar. Angesichts des Haushaltsdefizits von 7,9 Prozent, das zwar, laut polnischer Regierung (auch durch Druck von der EU-Kommission), bis 2012 auf 3,0 Prozent verringert werden solle (dieses Ziel ist akut bedroht), scheinen die Euro-Munzen in undefinierter Ferne. Aber weder dies noch der, durch die anhaltende Finanzkrise vereitelte Plan der polnischen Regierung (2008), den Euro bis 2012 einzufuhren, vermogen Polens Zielstrebigkeit in puncto Euroadoption zu untergraben. Der polnische Finanzdirektor Robert Krzyskow sagte dem Handelsblatt am 3. Februar 2011 in diesem Sinne, dass die Euro-Einfuhrung, nach wie vor, hochste Prioritat genieen wurde. Polen wolle dieses Ziel schnellstmoglich erreichen und von einer vollen Mitgliedschaft profitieren. Wie der polnische Finanzdirektor die Euroeinfuhrung beurteilt ist klar erkenntlich. Doch was liegt dieser positiven Einschatzung zugrunde?