ISBN-13: 9783640644056 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Padagogik - Sonstiges, Note: keine, Georg-August-Universitat Gottingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ubergange im Laufe eines Lebens sind oft mit raumlichen Veranderungen gekoppelt, also etwa einem Wohnungswechsel, baulichen Manahmen in der Wohnung oder einer veranderten Nutzungsweise der verfugbaren Wohnflache. Zudem gehoren zu jeder Lebensphase zumindest teilweise eigene Wertvorstellungen, Lebensperspektiven und damit auch eigene Wohnwunsche. In diesem Sinne kann man sich jede Lebensphase vereinfacht auch als altersspezifische Nachfragesegmente mit je eigener Einkommens‐ und Vermogenssituation vorstellen. Jede Lebensphase hat ihren eigenen Wohnraumbedarf. Trotz einer Vielfalt von Lebensstilen und Lebensentwurfen kann man deshalb nach wie vor von einem engen Zusammenhang zwischen der demographischen Struktur einer Bevolkerung und der Nachfrage nach Wohnraum ausgehen. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der uber 50‐jahrigen auf die Halfte der Bevolkerung ansteigen und die Zahl der Pflegebedurftigen wird sich in den nachsten 15 Jahren um die Halfte erhohen (vgl. Andritzky, 2004, S. 10). Auch altere und pflegebedurftige Menschen wollen in bestimmtem Rahmen ihr Leben selbst bestimmen, selbst organisieren und selbst gestalten. Die Qualitat des selbstbestimmten Lebens im Alter wird damit entscheidend vom Wohnraum und Wohnumfeld des Menschen abhangig sein. Dabei stehen im Alter auch Dinge wie Preissicherheit, Kundigungsschutz, Leben im vertrauten Nachbarschaftsgefuge und verlassliche Unterstutzung im Falle von Hilfsbedurftigkeit im Vordergrund. Damit wird die Wohnfrage eine Schlusselfrage fur die Probleme sein, die sich aus der der alternden Gesellschaft ergeben. Diese Schlusselfrage wird hauptsachlich eine Frage nach sinnvollen Wohnalternativen sein. In unserer Arbeit mochten wir uns hauptsachlich mit diesen Wohnalternativen beschaftigen, die dem alternden Menschen ein sicheres