ISBN-13: 9783656526681 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich VWL - Arbeitsmarktokonomik, Note: 1,7, Universitat Trier, Veranstaltung: Arbeitsmarktokonomik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bemuhungen um eine aktive Arbeitsmarkpolitik (AAMP) in Europa werden in der Fachliteratur vor allem auf die stetig steigende Arbeitslosigkeit wahrend der 1970er und der 1980er Jahre zuruckgefuhrt. Missverhaltnisse zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage, hohe Lohne im Verhaltnis zur Produktivitat und ein unflexibler Arbeitsmarkt lieen die Arbeitslosenrate innerhalb der OECD-Lander von im Durchschnitt 3% im Jahr 1973 bis uber 8% im Jahre 1993 anwachsen. Infolgedessen entwickelten sich die AAMP in den 1990er Jahren zu einem der wichtigsten Instrumente, die aus Sicht der Regierungen Europas, zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit einzusetzen waren. Die Frage nach den Effekten solcher staatlicher Eingriffe in den Arbeitsmarkt steht im Mittelpunkt der nachfolgenden Ausarbeitung. Hierbei wird in der Abfolge der Arbeit zunachst eine Abgrenzung des Begriffes aktive Arbeitsmarktpolitik vorgenommen, um anschlieend die Effekte und Wirkungen von Instrumenten der AAMP zu verdeutlichen. Diese besitzen sowohl Einfluss auf die Arbeitsnachfrage als auch auf das Arbeitsangebot und beeinflussen somit das Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt. Die so entstehenden einzelnen Wirkungskanale der AAMP werden in Abschnitt 2.2 in einem einfachen Arbeitsmarkt-Gleichgewichtsmodell dargestellt und erlautert. Da ein solch triviales Modell die komplexe Wirkung der AAMP auf das Arbeitsmarktgleichgewicht nicht in ihrer Ganzheit beschreiben kann, besteht der Hauptteil dieser Arbeit in den Betrachtungen unterschiedlicher empirischer Erhebungen uber Effekte von AAMP auf die Beschaftigungsquote. Der Unterscheidung von makrookonomischen und mikrookonomischen Erhebungsmethoden folgt im Anschluss eine detaillierte Betrachtung einer makrookonomischen Untersuchung von Estevao (2007) uber die Wirkung der AAMP auf die Beschaftigungsquote