ISBN-13: 9783565224647 / Niemiecki / Miękka / 108 str.
"Akte Vampir 1732 - Als österreichische Beamte den Untoten hinterherjagten" beleuchtet den historischen Ursprung des Vampirmythos. Lange vor Bram Stoker gab es eine reale Panik an der Militärgrenze des Habsburgerreiches (im heutigen Serbien). Dorfbewohner meldeten, dass Verstorbene aus den Gräbern stiegen und Lebende würgten.Der Historiker Lukas Hofer analysiert die offiziellen Berichte der österreichischen Militärärzte, darunter das berühmte Dokument "Visum et Repertum". Es ist kein Roman, sondern eine bürokratische Erfassung des Schreckens. Die Ärzte sezierten die Leichen und fanden "frisches Blut" in den Organen (heute erklärbar durch Fäulnisprozesse), was sie als Beweis für Vampirismus werteten.Das Buch zeigt, wie dieser Bericht im aufgeklärten Berlin und Wien einschlug wie eine Bombe, das Wort "Vampyr" in den deutschen Sprachgebrauch brachte und eine mediale Debatte über die Grenzen von Vernunft und Aberglaube auslöste.
Die wahre Geschichte der Vampir-Panik von 1732, als kaiserliche Ärzte Leichen exhumierten und amtlich bestätigten, dass Untote existieren.