ISBN-13: 9783640506767 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universitat Erfurt, Veranstaltung: Abenteuer. Eine narrative Figur in Literatur und Film, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach Joseph Conrad ist ein Abenteuer ein Erlebnis ausserhalb des realen menschlichen Lebens - fiktiv und uberaus erlebnisreich. Auch wenn er dies nun sarkastisch reflektiert und sein tatsachliches Leben im Ruckblick eher als ubermassig ereignisreich halt, differenziert er mit seiner Aussage zwischen realen Ereignissen und dem Genre Abenteuer. Wenn man an Abenteuer denkt, fallt nicht zuletzt der Name 'Tarzan', der neben Romanen, Geschichten und Comics auch auf der Leinwand von Beginn an eine gern gesehene Figur war und noch immer ist. Von Edgar Rice Burroughs erfunden, wurde er vor allem durch die Verfilmungen Henry MacRaes weltweit bekannt. Aufgrund dessen soll die Serienverfilmung Tarzan the Tiger" von 1929 Mittelpunkt dieser Arbeit sein. Vor allem der serielle Aufbau mit den insgesamt 15 Kapiteln soll anhand der Sujets nachvollzogen werden, in wieweit dies die Abenteuer-Erzahlungen unterstutzt. Da die Figur 'Tarzan' einen hellhautigen Menschen darstellt, der adlige, europaische Wurzeln besitzt, ist es interessant, diese Hintergrunde zu erfassen, wobei auch auf den rassistischen Kontext der Zeit zuruckgegriffen werden sollte. Was fasziniert den Zuschauer der 1920er und 30er Jahre an den Abenteuern des Tarzan? Konnte er auch eine andere Hautfarbe besitzen ohne dass das Stereotyp des Abenteurers in der Wildnis gleich vollig umgedeutet wird? Des Weiteren spielt offenbar die Ferne zur Zivilisation eine grosse Rolle - einerseits tatsachlich gesellschaftlich, andererseits naturlich auch geographisch. Was macht das Abenteuer in der Fremde so reizvoll und was fasziniert an der Exotik? Scheinbar ist auch die Mystik ein wichtiges Moment in der Exotik. Die Rolle Las zwischen Tarzan und Jane wir"