ISBN-13: 9783838629636 / Niemiecki / Miękka / 2000 / 78 str.
Inhaltsangabe: Einleitung: Gips als Calciumsulfat gehort neben Zement und Kalk zu den wichtigsten Bindebaustoffen der Baubranche und zahlt zu den altesten naturlichen Mineralen. Gips steht in verschiedenen Hydratstufen zur Verfugung, in Bindung mit Kristallwasser. oder auch als kristallwasserfreie Form. Das mit Kristallwasser gebundene Gipsgestein ist Calciumsulfat-Dihydrat (CaSO4+2H2O), die kristallwasserfreie Variante wird als Anhydrit (CaSO4) bezeichnet. Diese beiden naturlichen Minerale haben sich im Laufe langwieriger geologischer Prozesse weitraumig und in hohen Mengen gebildet. Infolge industrieller und technischer Weiterentwicklung steht Gips heute nicht nur als naturlicher Rohstoff zur Verfugung, sondern fallt auch als industrielles Nebenprodukt an. Durch Dehydratation(Entwasserung) wird Gips in Halbhydrat oder Anhydrit umgewandelt, wobei diese unter Wasserzugabe angeruhrt und durch Erharten abbinden. Auf Grund dieses gunstigen Abbindevorganges wird Gips als Bau- und Formmaterial verwendet. Die Herstellung von Stuckgips kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Aus diesem Grund werden auf dem Baustoffmarkt Produkte von verschiedenen Herstellerfirmen, welche unterschiedliche Herstellungstechnologien anwenden, angeboten. Das Ziel dieser Studienarbeit besteht darin, unterschiedliche Stuckgipschargen, die verschiedene Brennregime durchlaufen haben bzw. durch unterschiedliche Brennverfahren hergestellt wurden, hinsichtlich ihres Verhaltens gegenuber Feuchteeinwirkung zu untersuchen. Weiterhin soll herausgefunden werden, wie sich die Stuckgipschargen bei zyklischer Feuchteaufnahme und dem anschlieendem Trocknen verhalten, und ob anhand dieser Vorgange eine Aussage zur Herkunft bzw. zum Brennverfahren der Calciumsulfat-Halbhydrate getroffen werden kann. Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung3 2.Literaturrecherche4 2.1Begriffserklarung4 2.1.1Gipsstein4 2.1.2Stuckgips4 2.1.3Anhydrit4 2.1.4REA-Dihydrat5 2.2Entstehung von Calci