ISBN-13: 9783668175198 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 30 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,7, Europa-Universitat Flensburg (ehem. Universitat Flensburg) (Abteilung fur Gesundheitspsychologie und Gesundheitsbildung), Veranstaltung: Praxisprojekte der qualitativen Gesundheitsforschung., Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden soll mittels einer qualitativen Untersuchung der Frage nachgegangen werden, wie die subjektiven Vorstellungen von Yogalehrenden in Bezug auf Gesundheit und Krankheit aussehen? Der Fokus auf die subjektiven Vorstellungen soll verhindern, dass lediglich die Grundgedanken der Yoga-Philosophie in der Rolle der Lehrenden beschrieben werden. Die Autoren fuhren hierzu zwei Leitfadeninterviews. Entlang des Bund Deutscher Yoga-Lehrer (BDY) begann sich Yoga in den 40er Jahren in Deutschland mit unterschiedlicher Dynamik zu verbreiten und erreichte die heutige Popularitat. Es gibt laut dem Verband rund 5 Millionen Menschen, die in Deutschland regelmaig Yoga ausuben, wahrend zeitgleich rund 20.000 Lehrende ausgemacht werden konnen. In den wissenschaftlichen Disziplinen unterscheidet man Yoga-Studies, welche die Ergrundung der geschichtlichen und philosophischen Ursprunge sowie Entwicklungen zum Ziel haben sowie die empirischen Yoga-Studien. Letztere konzentrieren sich auf die medizinische und therapeutische Wirksamkeit von Yoga, wobei rituelle Aspekte weitgehend aus dem Blickfeld genommen werden. Dabei ist die Wirksamkeit der positiven Folgen von Yoga in verschiedenen Zielgruppen oft empirisch gestutzt. Es lassen sich hierbei positive Effekte auf korperliche Beschwerden wie Ruckenschmerzen, Osteoporose und rheumatoide Arthritis oder kardiovaskulare Probleme aufzeigen. Unter dem Eindruck vorrangehend beschriebener potentiell positiver Wirkung auf die Anwender ergab sich die Vorannahme, dass auch die lehrende Tatigkeit einen Einfluss auf die grundsatzlichen Annahmen und Konzepte bezuglich der Begriffe Gesundheit und Krankheit ausubt. Weiter gestaltete sich die