ISBN-13: 9783656645788 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 80 str.
ISBN-13: 9783656645788 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 80 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2,3, Universitat Hohenheim, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Informationsgesellschaft stot die klassische Mediawerbung von Unternehmen zunehmend an ihre Grenzen, da Konsumenten durch die Masse an Werbebotschaften einer permanenten Informationsuberflutung ausgesetzt sind. Die zunehmende Werbereaktanz, bereits 1988 von Lazarus (1988, S.1) als "Marketing Immunity" bezeichnet, macht es Unternehmen zunehmend schwieriger ihre Werbebotschaften effektiv und vor allem effizient in den Kopfen der Konsumenten zu verankern. Es herrscht ein Kampf um den "Share of Mind" des Konsumenten, mit immer mehr Beteiligten und immer stumpfer werdenden Waffen. Dies verdeutlicht eine Studie, die bereits im Jahr 2005 von den Werbeagenturen BBDO Campaign Dusseldorf und Rheingold durchgefuhrt wurde. Laut dieser Studie wird ein Konsument taglich mit 3000 Werbebotschaften konfrontiert, davon werden lediglich 52 von dem Konsumenten uberhaupt wahrgenommen (innovations-report, 2005). Konsumenten empfinden klassische Werbung (TV, Print, Radio etc.) als unglaubwurdig, storend und schenken ihr daher in den meisten Fallen keine Beachtung. Solche Werbung stellt fur Unternehmen letztendlich nur einen Kostenfaktor dar, ohne sich positiv auf die Unternehmensziele auszuwirken (Langner, 2005, S. 14). Diese Entwicklung macht auch vor der Automobilindustrie keinen Halt. Einige spezifische Trends, die sich auf dem Automobilmarkt abzeichnen, verscharfen sogar die Problematik. Es findet eine zunehmende Individualisierung der Konsumenten statt, die sich in einer starkeren Segmentierung des Marktes niederschlagt. Die Autobauer begegnen diesem Trend mit einer zunehmenden Produktproliferation um moglichst viele Nischen und Segmente besetzen zu konnen. Die steigende Anzahl von Marken und Modellen fuhrt zu einer weiteren Aufblahung des Informationsgehalts und einer Uberlastung