ISBN-13: 9783656578147 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 26 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin, Veranstaltung: Lateinamerikanische Stadte als Motoren des Wandels, Sprache: Deutsch, Abstract: Helmut Schindler schreibt uber den indigenen, in Chile sesshaften, Stamm der Mapuche und stellt dabei heraus, dass nach einer Volkszahlung im Jahr 1992 etwa ein Vierzehntel der vierzehn Millionen Chilenen sich selbst als Mapuche wahrnehmen und die meisten davon in der Stadt leben wurden. Dieser Beitrag, der in einer alteren Ausgabe der 'Zeitschrift fur Ethnologie' erschienen ist, gibt Anlass fur weitere Uberlegungen und Nachforschungen, denn er thematisiert, dass durch das Leben in der Stadt ein entschiedener Wandel in der Identifikation der Mapuche stattfgefunden habe. Ziel dieser Arbeit ist es nun die Einflusse der Stadt als Motor des Wandels fur die Mapuche, insbesondere die weiblichen, herauszufinden. Dabei soll auerdem herausgestellt werden, ob die Mapuche-Frauen im urbanen Raum einem rechtlichen, okonomischen und personlichen Wandel durch den Wechsel des Regierungssystems zwischen 1980 und 1994 unterlagen, oder nicht. Das Leben der weiblichen Mapuche im urbanen Raum wird dabei in Abgrenzung zu traditionell landlich lebenden Mapuche-Frauen betrachtet. Temuco wird hier als Bezugsort gewahlt, da es die Stadt einer der groten Populationen von Mapuche sei. Die zeitliche Eingrenzung vom Ende der Diktatur Pinochets bis zu den Anfangen der Demokratie in Chile von 1980 bis 1994 wird unternommen, da die Mapuche erst unter Pinochet zu einem Stadtleben kommen.