ISBN-13: 9783656573036 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 140 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Arbeitswissenschaft / Ergonomie, Note: 1,3, Technische Universitat Kaiserslautern, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sehen sich Unternehmen zunehmend einem gesteigerten Wettbewerbsdruck konfrontiert. Dieses Streben nach Wachstum geht mit unbestandigen Beschaftigungsverhaltnissen, einer zunehmenden Eigenverantwortung und anwachsenden Weiterbildungsanforderungen seitens der Mitarbeiter einher, welche Aspekte einer sich stetig andernden Arbeitswelt darstellen. Hinzu kommt ein gesteigerter Stellenabbau, welcher zu einer Verringerung der Arbeitsplatzsicherheit fuhrt und in Kombination mit der zunehmenden Globalisierung und des technischen Fortschritts die Arbeit an sich immer rasanter und fordernder wird. Diese Umstande sind ursachlich fur immer intensivere und komplexere Leistungsanforderungen an die Mitarbeiter und langfristig gesehen konnen diese zu einer psychischen Uberforderung fuhren. Dieser Sachverhalt betrifft zunachst lediglich das Individuum, jedoch wird auch zunehmend das gesamte Unternehmen und deren Zielerreichung davon beeinflusst. Die Folgen einer psychischen Uberforderung betreffen somit nicht nur das Individuum an sich, sondern beeinflussen die gesamte Organisation. Innerhalb der letzten Jahre haben arbeitsbezogener Stress und Burnout in alarmierender Weise weltweit zugenommen. Diese Sachverhalte verdeutlichen die Relevanz von Praventionsmanahmen innerhalb der Unternehmen mit dem Ziel, die Mitarbeiter zukunftig vor psychischen Erkrankungen zu schutzen bzw. bereits aufgetretene Symptome zu mildern. Hierbei lassen sich individuelle, organisatorische und kombinierte Ansatze differenzieren, welche einerseits das Individuum starken und andererseits versuchen, aufkommende Stressoren innerhalb der Arbeitswelt zu reduzieren. Solche vorbeugenden Manahmen mussen allerdings von den jeweiligen Mitarbeitern akzeptiert werden. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses dieser Arbeit steht die Bedeu