ISBN-13: 9783656444640 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 28 str.
ISBN-13: 9783656444640 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2,0, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Institut fur Soziologie), Veranstaltung: Proseminar "Arbeitsmarkt und Beschaftigung," Sprache: Deutsch, Abstract: Es klingt wie ein Traum, wie ein unerfullbarer Wunsch, wie ein schones Marchen, wie eine Utopie und auch ein bisschen wie Science-Fiction: ein existenzsicherndes Einkommen fur jedes Mitglied der Gesellschaft, egal wer man ist und ob man dafur etwas tut oder auch nicht. Die einzige Voraussetzung: Mensch sein. Was sich hier vielleicht absurd anhoren mag, wird in Deutschland bereits unter dem Namen Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) vielfach diskutiert und erforscht. 2005 schaffte es ein ahnliches Konzept des BGE sogar in das Parteiprogramm der FDP (dort vorrangig unter dem Titel Liberales Burgergeld") und loste im neuen Jahrtausend eine regelrechte Flut von neuen Netzwerken aus, die sich fur die Einfuhrung eines BGE einsetzen. Aktuell sind es vor allem DIE LINKE1, BUNDNIS 90/DIE GRUNEN2 und die PIRATENPARTEI3, die im Wahljahr 2013 verstarkt auf das Grundeinkommen in ihren Programmen Wert legen. Aber auch andere gesellschaftliche Institutionen sind an diesem Trend des BGE beteiligt; z.B. die globalisierungskritische Organisation ATTAC4 mit mehr als 90.000 Mitgliedern weltweit. Zusatzlich existiert eine Vielzahl von eigenstandigen Bewegungen, die sich direkt fur das BGE engagieren, beispielsweise das Netzwerk Grundeinkommen"5 oder die Europaische Burgerinitiative Grundeinkommen"6. Das Thema BGE wird in Politik und Gesellschaft aktuell also recht hoch bewertet, wodurch sich allerdings einige Diskussionsfragen in Richtung positiv/negativ ergeben. Die erste Frage stellt sich hinsichtlich der Finanzierung: Ist es uberhaupt moglich, ganz Deutschland mit seinen circa 84 Millionen Einwohnern einen theoretischen Betrag in Hohe von 1500 Euro auszuzahlen? Diese Frage ist jedoch nicht Teil meiner Arbei"