ISBN-13: 9783656442882 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 60 str.
ISBN-13: 9783656442882 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Institut fur Nordische Philologie), Veranstaltung: Politisch-kulturelle Zusammenarbeit der skandinavischen Lander seit der Kalmarer Union, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit rund 25 Millionen Einwohnern und einer Flache von circa 1,25 Millionen Quadratkilometern stellt der Norden die nordlichste Region Westeuropas dar und definiert neben den Landern Danemark, Finnland sowie Island, Norwegen und Schweden auch Aland, die Faroer sowie Gronland. Trotz ihrer geringen Bevolkerungszahl ist er einer der wichtigsten und effizientesten Wirtschaftsraume des Kontinents. Traditionell verknupft durch sprachliche, kulturelle und geographische Wurzeln spielt fur die nordischen Lander eine enge Verbundenheit miteinander in allen Bereichen des Lebens eine groe Rolle. Durch dieses Gemeinschaftsgefuhl, das im 19. Jahrhundert durch den Skandinavismus erstmals einen Namen verliehen bekam, ist es nicht verwunderlich, dass sich diese traditionsreichen Beziehungen ebenfalls in den rationalen Bereich der Okonomie ubertagen haben. Ziel dieser Arbeit ist es, die einzelnen Stationen der okonomischen Zusammenarbeit des Nordens im Laufe der Geschichte herauszuarbeiten, zu bewerten und vor dem Hintergrund des nordischen Einheitsgedanken zu untersuchen. Dabei spielen real-existierende Verflechtungen der nordischen Lander und verwirklichte Kooperationsprojekte die dominierende Rolle bei der Frage, inwiefern sich der Wille zur Zusammenarbeit konkret in die Realitat hat umsetzen lassen. Somit entspricht diese Aufgabe einem Spagat zwischen okonomischer Analyse und ideologischer Diskussion. Fokussiert werden dabei die funf groten Lander des Nordens (Danemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden) sowie deren wirtschaftspolitische Geschehnisse im Kontext der Entwicklungen Europas ab der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts bis heute. Wahrend zu Beginn die Bedeutung okonomischer Koo