ISBN-13: 9783656295815 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 36 str.
ISBN-13: 9783656295815 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 36 str.
Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Universitat Trier (Fachbereich III, Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar "Die Aufklarung," WS 2010/11, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kommt es, dass heute noch Frauen (und Manner) durch ihr Geschlecht stereotypisch (siehe Abbildung oben) eingeordnet werden? Es heit, Frauen seien emotionaler und kommunikativer und konnen Beziehungen besser gestalten als Manner. Diese wiederum gelten als sachlicher und mathematisch begabter. Manner haben angeblich eher den Uberblick, wahrend Frauen aufs Detail achten. Frauen konnen, so die gangige Annahme laut Ehepaar Pease, schlechter einparken und Manner schlechter zuhoren. Ob die stereotypologischen Annahmen richtig sind, ist jahrhundertelang nicht untersucht oder bezweifelt worden, obwohl es sicherlich genugend Gegenbeweise hatte geben konnen. Sie galten als These, seit 200 Jahren als naturgegeben akzeptiert. Deshalb waren sie unumstolich und wurden von Generation zu Generation tradiert, wurden zur Grundlage der schulischen Madchen- und Jungen-Erziehung seit Ende des 18. Jahrhunderts. Der Ursprung dieser Stereotypie stammt aus der Zeit der Spat-Aufklarung. Was genau bedeutet die Aufklarung fur die Geschlechterfrage, speziell fur die Rolle der Frau oder des Mannes? Welches Gesellschaftsbild wird damals vermittelt und wie soll Frau sich verhalten? Kann man wirklich von 'Aufklarung' im Rahmen der Geschlechterfrage sprechen oder handelt es sich nicht eher um eine Gangelung und Beschneidung der Frau auf ein festgezurrtes Ideal-Bild, das 'dem Mann' und der patriarchalisch organisierten burgerlichen Gesellschaft der damaligen Zeit gut zupass kommt? Ich mochte mich in diesem Essay mit diesen Fragen intensiv auseinandersetzen. Inspiriert haben mich dabei nicht nur Bucher von Allan und Barbara Pease, sondern auch Margit Hauser, Theodor Gottlieb von Hippel und Mary Wollstonecraft, Franziska Scholer, Jane Aust