ISBN-13: 9783656257202 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,3, Technische Universitat Darmstadt (Institut fur Philosophie), Veranstaltung: Philosophie und Psychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ich ist ein zentraler Bestandteil des Denkens, ohne das viele Gedanken gar nicht formuliert werden konnten. Doch es musste sich erst entwickeln und von Religion und Metaphysik emanzipieren. Auf dem Weg zur Aufklarung haben David Hume und Immanuel Kant nicht nur das moderne Denken mageblich beeinflusst, sondern zwangsweise auch die Frage nach menschlicher Identitat und einem Ich behandelt und sind zu sehr unterschiedlichen und bis heute wirkenden Ergebnissen gelangt, die unter anderem zur Entstehung einer wissenschaftlichen Psychologie fuhrten. In dieser Arbeit werden die unterschiedlichen Auffassungen von Hume und Kant dargestellt, sowohl in Denkweise als auch den resultierenden Aussagen uber ein Ich. Da beide nicht umhin kamen, ein Ich in ihrem Denken selbst zu verwenden, wird auch deren eigene Verwendung eines Ich untersucht. Eine zentrale Rolle wird bei beiden Philosophen das Bewusstsein einnehmen. Folgende Fragen sollen geklart werden: Wie wurde das Ich formuliert und verstanden, was anderte sich dabei im Selbstverstandnis? Wie wurde es der Metaphysik und der Religion entrissen? Wie konnte man es verwenden, was konnte es leisten? Welche Freiheit und welche Begrenzung erlangt es?