ISBN-13: 9783656255079 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 24 str.
ISBN-13: 9783656255079 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Universitat Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: "Demokratie ist die Regierung des Volkes durch das Volk fur das Volk ." Diese Behauptung des ehemaligen US-Prasidenten Abraham Lincoln ist im Groen und Ganzen wohl richtig. Bei naherer Betrachtung und einem Vergleich zum reprasentativen Demokratieverstandnis wird allerdings deutlich, dass die letztendliche Entscheidungsgewalt bei der politischen Elite liegt, die durch das Volk gewahlt wurde. Aber wodurch legitimieren sich in der heutigen Zeit noch diese Entscheidungen auf der kommunalen Ebene? In Zeiten sinkender Wahlbeteiligung, Politikverdrossenheit und der wachsenden Finanznot vieler Kommunen ist dies eine berechtigte Frage. Zudem klaffen die Interessen der Auftraggeber (Burgerinnen und Burger) und die Interessen der Mandatstrager weit auseinander. Entscheidungen der Politiker stoen vermehrt auf Widerstande bei den Burgern, da sie von diesen nicht als legitim empfunden werden (Bsp., Stuttgart 21'). In den vergangenen Jahren wird der Ruf einer, Burgerkommune' immer lauter. Demnach sollen die Burgerinnen und Burger aktiv mit in den Entscheidungsprozess eingebunden werden. Politikwissenschaftler versprechen sich hierdurch eine hohere Akzeptanz und Effektivitat, der auf kommunaler Ebene gefallten (politischen) Entscheidungen. Kann man die Burgerkommune als, Gegenmittel' zur schwindenden reprasentativ-demokratischen Legitimation auf kommunaler Ebene ansehen?