ISBN-13: 9783656216704 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 32 str.
ISBN-13: 9783656216704 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Epochenubergreifende Abhandlungen, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universitat Kiel (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Oberseminar: Der Neuplatonismus zwischen Antike und Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Wiederaufnahme der platonischen Philosophie in den 2. und 3. nachchristlichen Jahrhunderten durch die verschiedenen Schulen des Mittel- und Neuplatonismus wird noch einmal der Grundidee der griechischen Philosophie Ausdruck verliehen: der Idee des Kosmos als organischem Korper mit einer Weltseele. In einer Zeit, in der das Christentum erstarkte und sich zu einer dezidierten Konkurrenz spatantiker philosophischer Schulen entwickelte, gab es immer wieder Beruhrungspunkte zwischen griechischer Philosophie und dem noch jungen Christentum, die sich vor allem durch die Ubernahme griechischer Konzeptionen auf fruhe christliche Theoriesysteme auszeichneten. So waren es insbesondere christliche Neuplatoniker, die sich in der Spatantike mit der platonischen Lehre auseinandersetzten, sie auf dem christlichen Siegeszug durch das Mittelalter trugen und ihr durch die Renaissance der Antike im 15. Jahrhundert in Italien zu seiner buchstablichen "Wiedergeburt" verhalfen. Diese Arbeit versucht weder die Frage zu klaren, ob oder inwiefern der Neuplatonismus noch als rein pagan-griechische Philosophie ohne orientalische Einflusse gelten kann noch versucht sie, nach Grunden fur die Verbindungen zwischen christlichem und neuplatonischem Denken zu forschen. Sie versucht, die Hauptberuhrungspunkte zwischen Neuplatonismus und Christentum aufzuspuren. Dabei wird sich diese Arbeit auf die drei Themen Trinitat, negative Theologie und das Bose konzentrieren. Die Spatantike wird dabei als eine Epoche betrachtet, die die entstandene Kluft zwischen Gott und den Menschen auf philosophischem und religiosem Wege zu uberwinden versuchte; eine Kluft, die durch die Ablosung des mythischen Denkens durch den Logos auf der