ISBN-13: 9783640906956 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 84 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,0, Georg-August-Universitat Gottingen, Veranstaltung: Alte Geschichte/Latein, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit mochte einen genaueren Blick auf die Darstellung des augusteischen Principats in der antiken Literatur, die ihrerseits genau wie die neuere Forschung nicht mit einer Stimme sprach, werfen. Die Literatur der augusteischen (und nachfolgenden) Zeit war auerst ergiebig - und dies nicht zuletzt, da sie sich u.a. durch den Princeps selbst, aber auch durch Maecenas, einen Freund des Princeps, einer starken Forderung erfreute. An die antiken Textzeugnisse lassen sich viele Fragen stellen: Wie beschrieben die Autoren, die zu Zeiten des Augustus wirkten, das politische Geschehen? Wie schilderten es Autoren, die mit groerem zeitlichen Abstand schrieben? Gab es uneingeschrankte Zustimmung fur die Taten des spateren Princeps oder gar Kritik an seiner Regierung? Unterscheiden sich hierbei die augusteischen von den nachaugusteischen Autoren - das heit Autoren aus der Hohen Kaiserzeit und der severischen Zeit? Diese und andere Fragen sollen im Folgenden an die Textzeugnisse sechs ausgewahlter Autoren gestellt werden: Vergil, Horaz, Ovid, Tacitus, Sueton und Cassius Dio. Der Aufbau der vorliegenden Arbeit wird sich dabei an zwei ubergeordneten Kapiteln orientieren. Nachdem die sechs Autoren anhand von Kurzportrats eingefuhrt wurden, soll mit dem Kapitel "Octavian auf dem Weg an die Macht" begonnen werden, an das sich "Die Konstituierung der neuen Ordnung" anschliet und naher betrachtet werden soll. Jeweils zu Beginn der einzelnen Kapitel wird ein einfuhrender ereignisgeschichtlicher Uberblick gewahrt, ehe anhand ausgewahlter Textbeispiele der antiken Autoren spezielle Aspekte der historischen Geschehnisse beleuchtet werden.