ISBN-13: 9783640684342 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 52 str.
ISBN-13: 9783640684342 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 52 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,0, Universitat Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar "Das Reich unter Heinrich I.," Sprache: Deutsch, Abstract: ...] Diese Arbeit im Rahmen des Hauptseminars "Das Reich unter Konig Heinrich I." des Sommersemesters 2009 an der Universitat Duisburg-Essen versucht den Spagat zwischen zwei offenkundig so verschiedenen, weil fast ein Jahrtausend auseinanderreichenden Perioden. Sie will in zunachst das Werk des ersten Konig der Luidolfinger, eben jenes Heinrich, nach dem derzeitigen Forschungsstand - der naturgema ein gegenuber der Mitte des vorletzten Jahrhunderts fortgeschrittener ist - darstellen. Anschlieend sollen die grob umrissenen Entwicklungen der Reichsgeschichte von Heinrichs Tod bis zu dem des Reiches uns zur neuzeitlichen deutschen Frage fuhren. Die beiden groen Lager der deutschen Frage des 19. Jahrhunderts, die borussisch-kleindeutschen Vertreter und die kaiserlich-grodeutsche Partei mitsamt ihren ideellen und materiellen Bezugspunkten Preuen und Osterreich sollen erfasst und die entscheidende Jahre vor der einstweiligen Beantwortung der deutschen Frage zwischen der Revolution von 1848 und der "Revolution von oben" von 1866 bzw. 1870/71 in ihrer wegweisenden Bedeutung fur den weiteren Verlauf der europaischen Geschichte dargestellt werden. Die anschlieend zu leistende Untersuchung setzt in jenem als "Entscheidungsjahre" definierten Zeitfenster an. Gegenstand ist eine Auswahl als reprasentativ fur die verschiedenen Lager erachteter geschichtswissenschaftlicher und -politischer Schriften. Unsere Fragestellung lautet: Inwiefern hat der Ruckblick auf Heinrich I. den Diskurs in der deutschen Frage beeinflusst? Welche Rolle spielte die Zugehorigkeit zu einem der Lager fur die Bewertung seiner Regentschaft? Auf einer abstrakteren Ebene soll uns dies Ruckschlusse auf die Funktion von Historie in politischen Prozes