ISBN-13: 9783640597970 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
ISBN-13: 9783640597970 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2,0, Universitat Mannheim (Historisches Institut), Veranstaltung: Agypten unter den Ptolemaern, Sprache: Deutsch, Abstract: In den klassischen Dynastien des alten, mittleren und neuen Reiches in Agypten waren Staat und Religion untrennbar miteinander verbunden. Machtige Priesterschaften nahmen offenkundig groen Einfluss auf die Pharaonen und pragten uber sehr lange Zeit Agyptens politisches Gebaren. Als die Perser Agypten eroberten und sich Untertan machten, wendete sich jedoch das Blatt. Die Obrigkeit hatte nun keinen Respekt mehr vor der uralten Kultur und fast mystisch anmutenden Religion. Tempel wurden enteignet, Gotterstatuen entwendet und die Priester unterdruckt und ausgebeutet. Es ist daher nicht erstaunlich, dass ganz Agypten wie befreit jubelte und den neuen Herren Tur und Tor offnete, als Alexander, der Groe, 332 das Land von den Persern befreite und deutlich machte, "da er Alexander] ihre Religion und ihre Kultur zu achten gedachte." Erst 323 veranderte sich Agyptens Situation erneut mit Alexanders Tod. Ptolemaos erhielt die Satrapie Agypten. Es folgten Diadochenkriege, in deren Verlauf sich Ptolemaios als Herr Agyptens durchsetzte und seine Machtposition behaupten konnte. Am 12. Januar 304 wurde Ptolemaos dann nach altagyptischer Tradition zum Pharao gekront. Agypten hatte also nicht nur wieder einen Herrscher, der sich einen nicht-agyptischen Konigstitel gab, sondern auch wieder einen legitimen Pharao, der Brauche und religiose Eigenheiten des Landes achtete. Noch im selben Jahr bekamen die alten Priesterschaften ihren Status als religiose Machthaber Agyptens zuruck. Offensichtlich hatte das neue agyptische Regime aus den fatalen Fehlern der persischen Besetzung gelernt. Man wollte sich die Priesterschaften zu Nutze machen. In welchem Mae den Priesterschaften aus diesem Grund zusatzliche