ISBN-13: 9783640593170 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Romanisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Das gesamte romische Straensystem mit seiner immensen Ausdehnung von etwa 80.000 bis 100.000 Kilometern ist keine unbedeutende Episode der Historie, sondern muss als Grundlage unseres heutigen Straen- und Wegenetzes gesehen werden. Viele unserer heutigen Fernstraen, Straen und Wegen verlaufen immer noch entlang oder sogar auf diesen antiken romischen Wegen. Ein Netz an Fernstraen, welches im Umfang und in der Qualitat mit dem antiken Romischen vergleichbar war und ist, war in Europa erst im 18. Jahrhundert wieder vorhanden. Die Romer sind keineswegs die Erfinder der Strae an sich, haben jedoch konsequent dieses Straennetz oder -system, auch nach jeder weiteren Eroberung einer Provinz, ausgebaut und erweitert. Diese Straen waren fur Rom ein Instrument, welches garantierte das Reich zu regieren. Militarisch war somit eine standige Verbindung zu Rom gewahrleistet. Die Moglichkeit romische Truppen relativ schnell an die Reichsgrenzen oder in Krisengebiete zu verlegen wurde dadurch garantiert. Weiter bildeten die Straen die Grundlage fur Handel und Wirtschaft. Dies beeinflusste naturgema die geographische Lage von Stadten und forderte ebenso die Verbreitung der romischen Kultur. Dieser letzte Aspekt der Verbreitung der romischen Kultur, also der Romanisierung anhand von Straen und Verkehrswegen, soll in dieser Arbeit betrachtet werden. Ein Wege- und Straennetz war in Germanien, vor den Romern, zwar vorhanden, aber fur Fremde, bzw. fur die romischen Eroberer schwer zu finden und von den Einheimischen leicht zu verbergen. "Wenn es gerade Wege dorthin gabe, aber durch die Unebenheiten, Sumpfe und Walder sind groe Umwege notig"(Strabo, 292). "Die Germanen ...] hielten die Wege und die besten Moglichkeiten zur Versorgung mit Nahrun