ISBN-13: 9783640331376 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 40 str.
ISBN-13: 9783640331376 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 40 str.
Fachbuch aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Offentliches Recht / VerwaltungsR, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Als Initiator des "Osnabrucker Modells" zur Praventiven Gewinnabschopfung (PraGe) habe ich mich in vielen Veroffentlichungen mit dieser Thematik befasst. Die in PraGe-Verfahren entscheidenden Verwaltungsgerichte der 1. und der 2. Instanz sind - soweit ich die Entscheidungen kenne - auf die Verfassungsmaigkeit dieses Rechtsinstituts nur punktuell eingegangen. Ich selbst habe es bisher auch unterlassen, mich mit thematischen Verfassungsgrundsatzen zu befassen, was von Barthel - wohl kritisch (?) - angesprochen wird. Deshalb soll das Versaumte hiermit nachgeholt werden. 2. Die verfassungsmaige Prufung der PraGe bezieht sich nachfolgend in der Hauptsache auf die Eigentumsgarantie (Art. 14 Abs. 1 GG), die Unschuldsvermutung (Art. 11 Abs. 1 UNMenschenrechts- Charta, Art. 6 Abs. 2 EMRK) bzw. das Schuldprinzip (Art. 1, 20 GG), das Bestimmtheitsgebot (bedingt) und den Verhaltnismaigkeitsgrundsatz (Art. 1 Abs. 3, Art. 20 Abs. 3 GG). Als Orientierung kann der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 14.01.2004, Az. 2 BvR 564/95, zum erweiterten Verfall ( 73d StGB) dienen. Leitsatz: "Erweiterter Verfall ist mit dem Grundgesetz vereinbar." 3. Vielleicht gelingt es mir auch, mit dieser Abhandlung kritischen Juristen zu entgegnen.