ISBN-13: 9783640121489 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Deutsch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,3, Universitat Leipzig (Germanistik), Veranstaltung: Integrative Aspekte der Wortbildung, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als angehende Deutschlehrerin bin ich mir bewusst, dass gerade das Thema des Sprachunterrichts ein Feld darstellt, was von den meisten ungern, unzulanglich und oftmals auch inkorrekt vermittelt wird. Ob es jetzt an der Komplexitat des deutschen Sprachsystems an sich liegt oder der geglaubten Trockenheit" des Themas geschuldet ist, sei zunachst erst einmal dahin gestellt. Auffallig wird dies auch in den didaktischen Werken zur Gestaltung des Unterrichts. Wahrend der Literaturunterricht bis auf seinen Kreativhohepunkt getrieben wird, was ihm nebenbei gesagt oft auch nicht gut tut, wird der Sprachunterricht nur spartanisch mit didaktisch innovativen Ideen versehen. Naturlich ist eine gewisse Begrenztheit verstandlich, schliesslich gilt es, die grammatischen und orthografischen Grundlagen der Sprache an die Schulerinnen und Schuler zu vermitteln, die wegen verschiedener Dinge nicht daran interessiert sein konnten: Da Deutsch in den Gymnasien als Muttersprache unterrichtet oder als dieses vorausgesetzt wird und man somit von einem relativ guten Sprachgefuhl ausgehen kann, ist ein gewisses Desinteresse der Schulerinnen und Schuler an der Tiefenstruktur der eigenen Sprache mehr als verstandlich. Des Weiteren muss ich als Lehrerin naturlich auch gegen die Vorurteile des vermeintlich trockenen Sprachunterrichts ankampfen und vom Gegenteil uberzeugen, wahrend die Schulerinnen und Schuler sich mit wesentlich wichtigeren Dingen" in ihren pubertaren Phasen zu befassen haben. Dennoch gilt es als beschriebenes Ziel, dass eben im Rahmen und mit Hilfe der Sprache die eigene Kultur begriffen wird, weil Sprache nicht nur Vermittlungsinstanz, sondern vor allem auch Spiegel der Kultur ist. Nur so kann ein das eigene Leben hinter"