ISBN-13: 9783565201334 / Niemiecki / Miękka / 144 str.
"Die Schwarze Kammer - Als das Postgeheimnis noch ein Fremdwort war" enthüllt die Geschichte der staatlichen Überwachung im absolutistischen Europa. Wer im 18. Jahrhundert einen Brief mit der Reichspost von Thurn und Taxis verschickte, musste davon ausgehen, dass er gelesen wurde. In geheimen Räumen, den sogenannten "Schwarzen Kammern", arbeiteten Spezialisten daran, Siegel unbemerkt zu erhitzen, Briefe zu kopieren und sie täuschend echt wieder zu verschließen.Historiker Peter Siegel beschreibt die Techniken der "Logen" in Wien, Paris und London. Die Überwachung war so perfektioniert, dass Könige oft besser über die Intrigen ihrer Hofstaaten informiert waren als die Betroffenen selbst. Das Buch zeigt den Wettlauf zwischen Verschlüsselungstechniken der Bürger und den Dechiffrierern des Staates."Die Schwarze Kammer" zieht Parallelen zur heutigen digitalen Überwachung. Es zeigt, dass der Wunsch des Staates, private Nachrichten zu scannen, keine Erfindung der NSA ist, sondern so alt wie die Post selbst.
Entdecken Sie die Geschichte der staatlichen Post-Spionage, wo Briefe professionell geöffnet, kopiert und wieder versiegelt wurden.