ISBN-13: 9783640511846 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 200 str.
ISBN-13: 9783640511846 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 200 str.
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: magna cum laude, UMIT Private Universitat fur Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (Department for Human and Economic Sciences (Institut fur Human- und Wirtschaftswissenschaften)), Sprache: Deutsch, Abstract: Der wochentliche Alkohol- und Tabakkonsum sowie der mindestens einmalige Gebrauch von Cannabis sind unter Schweizer Jugendlichen weit verbreitet. Auf internationaler Ebene existieren grosse Unterschiede im jugendlichen Substanzkonsum, die theoretisch sowohl auf individuelle wie auch auf Umfeldfaktoren zuruckgefuhrt werden. Die Schweiz weist als foderalistisches Land eine sehr vielfaltige Struktur auf: Sie ist in 26 gesellschaftlich, kulturell, okonomisch, okologisch und politisch unterschiedliche Kantone geteilt. Die vorliegende Dissertation zielte auf einen Vergleich kantonaler Auspragungen im Alkohol-, Tabak- und Cannabiskonsum von Jugendlichen. Sie suchte ausserdem plausible Erklarungen fur mogliche kantonale Substanzkonsumunterschiede. Die Kantone Aargau, Bern, Freiburg, Jura, Tessin, Wallis und Zurich lieferten reprasentative Daten uber den Substanzkonsum von 11- bis 15-jahrigen Jugendlichen aus drei Erhebungswellen 1998, 2002 und 2006. Diese Daten wurden im Rahmen der Gesamtschweizer "Health Behaviour in School-Aged Children"-Studie erhoben. Die 25'017 nach kantonalen Demographien gewichteten Falle mundeten in die Sekundaranalyse der vorliegenden Arbeit ein. Die Logit-Analysen ergaben signifikante generelle kantonale Unterschiede beim wochentlichen Alkoholkonsum sowie bei der Cannabis-Lebenszeitpravalenz. Daruber hinaus existierten signifikante Interaktionen zwischen Kantonen und Erhebungszeitpunkten, sowohl bei der Cannabis-Lebenszeitpravalenz wie auch beim wochentlichen Tabakkonsum. Die aggregierten Pravalenzen des jugendlichen Substanzkonsums wurden in linearen Regressionsanalysen mit Variablen der Kantone in Beziehung gebracht. Der