ISBN-13: 9783638884624 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 76 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Mittelalterliche Kronungsorte und Nekropolen im europaischen Vergleich, 46 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 28. Januar des Jahres 814 starb Kaiser Karl der Groe, einer der bedeutendsten Herrscher des Frankenreiches. Er wurde noch am gleichen Tag in der von ihm gestifteten Marienkirche zu Aachen beigesetzt. Doch obwohl sich um die Taten des Frankenherrschers bis heute zahlreiche Geschichten ranken, geriet die genaue Lage seines Grabes bald in Vergessenheit. Bevor Kaiser Otto III. das Grab seines beruhmten Vorgangers im Jahre 1000 offnen lie, musste er es zunachst muhsam suchen lassen. Nach der Umbettung der Gebeine Karls in den Karlsschrein im Jahre 1215 verlor das ursprungliche Grab vollends an Bedeutung und verschwand aus dem Bewusstsein der Menschen fur Jahrhunderte. Lange Zeit vermutete man das Grab in der Mitte des Oktogons der Aachener Marienkirche. Im 19. und 20. Jahrhundert schlielich begann man mit der systematischen Suche nach der ursprunglichen Grablege Karls des Groen. Sie gestaltete sich muhsam, denn die schriftlichen Quellen des 9. Jahrhunderts und spaterer Zeiten nur wenig aufschlussreich sind und sich in vielen Details widersprechen. Auch die archaologischen Befunde sind nicht eindeutig und lassen vielerlei Spekulationen zu. Ziel dieser Arbeit ist, die wichtigsten Theorien des spaten 19. und des 20. Jahrhunderts uber die Lage des Karlsgrabes zusammenzufassen und zu diskutieren. Dabei soll sowohl auf schriftliche Quellen als auch auf archaologische Befunde eingegangen werden, da eine sinnvolle Beschaftigung mit der Frage nur durch eine Kombination dieser beiden Disziplinen moglich ist. Zunachst soll kurz auf die Frage eingegangen werden, welche Bedeutung Aachen fur Karl den Groen zu seinen Lebzeiten hatte. Anschlieend werd